Am 15. September 2014 wurde die Gemeinsame Erklärung zur „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“ unterzeichnet. Die Landesregierung bekräftigt darin mit den Partnern aus der Wirtschaft und der Bundesagentur für Arbeit das Ziel, jedem ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen einen Ausbildungsplatz oder eine angemessene Alternative bereit zu stellen; insbesondere auch für leistungsschwächere Jugendliche. Gleichzeitig soll dazu beigetragen werden, den Fachkräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Mit der „Gemeinsamen Erklärung der Allianz“ vom Februar 2017 haben die Allianz-Partner ihren Willen bekräftigt, die berufliche Bildung zu stärken und die Chancen durch Aus- und Weiterbildung aufzuzeigen. Dabei berücksichtigt die Allianz für starke Berufsbildung in Bayern gezielt die regionalen Gegebenheiten und orientiert sich bei ihren Handlungszielen und Maßnahmen daran.

Als sogenannte Handlungsfelder wurde vereinbart:

  • Ausgleich auf dem Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt
  • Unterstützung von Jugendlichen mit Startschwierigkeiten
  • Unterstützung von jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss
  • Angebote für Studienabbrecher beim Übergang in eine Berufsausbildung
  • Unterstützung neuer Bewerber im Nachvermittlungszeitraum
  • Unterstützung von Jugendlichen mit Behinderung
  • Stärkung der beruflichen Weiterbildung
  • Planungen zur Umsetzung der Jugendberufsagenturen in Bayern