Trotz guter Ausbildungsmarktlage gibt es immer noch junge Menschen, denen der Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung nicht allein gelingt. Mit der Assistierten Ausbildung können die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter Benachteiligungen vor und während einer Ausbildung abfangen und gezielt da helfen, wo es notwendig ist.

Benachteiligte Jugendliche und ihre Ausbildungsbetriebe können zusammen unterstützt werden - und das, je nach Ausgestaltung vor Ort, durchgängig von der Suche nach einer Ausbildungsstelle bis zum Ausbildungsabschluss. Ausbildungsbegleiter, Lehrkräfte und bei Bedarf Sozialpädagogen, stehen dem jungen Menschen und dem Betrieb zur Seite.

Die Unterstützungsmöglichkeiten sind vielfältig, hier einige Beispiele:

  • Für junge Menschen vor der Ausbildung: Profiling, Bewerbungstraining, Praktika.
  • Für junge Menschen in der Ausbildung: Stütz- und Förderunterricht, Angebote zur Prüfungsvorbereitung, Konfliktbewältigung.
  • Für Betriebe: Informationen über Voraussetzungen für die Ausbildung, Unterstützung bei der Zulassung als Ausbildungsbetrieb, Unterstützung beim Matching von Bewerberinnen/Bewerbern und Betrieben,

Ziel der Assistierten Ausbildung ist, mehr benachteiligte junge Menschen zu einem erfolgreichen Abschluss einer betrieblichen Berufsausbildung zu führen. Damit wollen wir auch jungen Menschen, die zuvor nur außerbetrieblich ausgebildet werden konnten, neue betriebliche Perspektiven geben.

Der Bund hat - wie in der Allianzvereinbarung zugesagt - 2015 die „Assistierte Ausbildung“ auf den Weg gebracht.

Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung werben nachdrücklich bei Jugendlichen und Betrieben dafür, die Chancen, die dieses Instrument bietet, zu ergreifen!

Agentur für Arbeit und Jobcenter informieren über die Assistierte Ausbildung.


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