Was ist die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“?

Die Allianz will als zentrale politische Plattform die Attraktivität, Qualität, Leistungsfähigkeit und Integrationskraft der dualen Ausbildung stärken. Die Allianzpartner verfolgen das übergeordnete Ziel, möglichst alle Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu bringen; die betriebliche Ausbildung hat hierbei klaren Vorrang.

Denn: Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland ermöglicht den Jugendlichen eine breit angelegte hochwertige berufliche Qualifikation und sichert den Unternehmen einen hervorragenden Fachkräftenachwuchs. Es bietet durch die unmittelbare Nähe zur betrieblichen
Praxis den Jugendlichen gute Voraussetzungen für den Übergang ins Arbeitsleben und über die berufliche Aufstiegsfortbildung vielfältige Karriere- und persönliche Entwicklungschancen.

Am 26. August 2019 wurde die aktuelle „Allianz-Erklärung 2019–2021“ von den Allianzpartnern, d.h. Vertretern der Bundesregierung, der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaftsverbände BDA, BFB, DIHK und ZDH, der Gewerkschaften und der Länder unterzeichnet. Sie ist das Arbeitsprogramm der Allianz. Das BMWi verantwortet die Allianz federführend.

Die Laufzeit der Allianz wurde inzwischen von den Partnern bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.


Was sind die Inhalte der Vereinbarung der Allianz vom 26. August 2019 und welche Handlungsfelder verfolgt die Allianz?

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung verfolgt das Ziel, möglichst alle Menschen zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu bringen. Betriebliche Ausbildung hat dabei klaren Vorrang. Die Allianz für Aus- und Weiterbildung macht es sich zudem zur Aufgabe, die berufliche Bildung als praxisnahes Rückgrat der Fachkräftesicherung und gleichwertige Alternative zur akademischen Bildung zu stärken. Die Allianzpartner wollen gemeinsam für die duale Ausbildung werben, deren vielfältige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten aufzeigen sowie die Möglichkeiten der Unterstützung stärker publik machen.

Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben sich auf folgende zentrale Handlungsfelder verständigt:

  1. Mehr Betriebe und Jugendliche zusammenbringen und in der Ausbildung halten
  2. Attraktivität und Qualität der dualen Ausbildung weiter steigern; gemeinsam für berufliche Bildung werben
  3. Berufliche Fortbildung stärken und Höherqualifizierende / Höhere Berufsbildung voranbringen

Die Allianzpartner erarbeiten einzeln und auch gemeinsam Maßnahmen, Instrumente, Aktionen etc.


Den kompletten Text der Vereinbarung können Sie hier (PDF, 1 MB) abrufen.