Auf der Baustelle
© IG BAU (Alexander Reise)

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im DGB ist Mitglied in der Europäischen Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBH), dem Europäischen Verband der Landwirtschafts-, Lebensmittel- und Tourismusgewerkschaften (EFFAT), der UNI-Europa und in der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI). In der IG BAU organisieren sich Arbeitnehmer aus den Wirtschafts- und Verwaltungsbereichen von Bauwirtschaft, Baustoffindustrie, Abfallentsorgung und Recycling, Land- und Forstwirtschaft, Gebäudereinigung und -management sowie Umwelt- und Naturschutz. Damit vertritt sie Arbeitnehmer, die z. B. als Bauarbeiter, Maler und Lackierer, Glaser, Dachdecker, Gerüstbauer, Gebäudereiniger, Gärtner, Garten- und Landschaftsbauer, Floristen, Forstbeschäftigte, Mitarbeiter in Zementwerken oder Landschaftsschutzverbänden tätig sind. Mit ihren Strukturen vor Ort sowie Fach- und Betriebsgruppen ist die IG BAU eine Basisorganisation, deren Willensbildung durch die Mitglieder in den Bezirksverbänden erfolgt. Zusammen mit den Bundesverbänden der Bauwirtschaft, des Steinmetzhandwerks, des Gerüstbauerhandwerks, des Dachdeckerhandwerks  und weiterer ist die IG BAU Träger von gemeinnützigen Sozial-, Lohnausgleichs-, Urlaubs- und Zusatzversorgungskassen, die eine branchenweite Finanzierung der Berufsausbildung festlegen (überbetriebliche Ausbildung), um die Attraktivität der Ausbildung zu erhalten und zu fördern. 

Die IG BAU ist, insbesondere mit ihren Branchenlösungen zur beruflichen Erstausbildung und Fortbildung, ein anerkannter und erfahrener Partner des deutschen Berufsbildungssystems. Sie gestaltet aktiv Aus-, Fort- und Weiterbildungen in den Sektoren von Handwerk, Industrie, Agrarwirtschaft, Umwelt und öffentlichem Dienst mit. Gute Arbeit und Qualifizierung bei gerechter Tarifierung sind Kernbereiche. Sie sieht in der transparenten Zuweisung von Bildungswegen zu einer bestimmten DQR-Stufe keinen Anspruch auf eine bestimmte Bezahlung oder ein Eingruppierungsmerkmal. Umlagefinanzierte Unterstützung beruflicher Ausbildung ist auch zukünftig Kernthema der IG BAU. 

Bestmögliche berufliche Qualifizierung als Basis lebenslangen Lernens, und damit für die berufliche und persönliche Entwicklung, hat für die IG BAU zentrale Bedeutung. Beruflichkeit bei qualifiziertem und breitem Kompetenzerwerb ist ebenso ein Grundpfeiler der Berufsbildungspolitik der IG BAU wie auch das produktive Zusammenspiel unterschiedlicher Qualifizierungswege in einem durchlässigen System. Die IG BAU wird auch zukünftig im Rahmen der Gestaltung der Ordnungsmittel mit ihren Partnern und Experten aus den Branchen mit dafür Sorge tragen, dass Berufsbilder zukunftsfähig bleiben und Fort- und Weiterbildungen Perspektiven bieten. 

Ansprechpartnerin für Aus- und Weiterbildung

Dipl.-Ing. Kerstin Zimmer
IG Bauen-Agrar-Umwelt - Bundesvorstand

Olof-Palme-Str. 19
60439 Frankfurt am Main 

Tel.: +49 69 95737 455
Fax: +49 60 95737 789

kerstin.zimmer@igbau.de